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Musical Annie in Langnau am Albis

Verantwortlicher Autor: Brigitte Steffen / Bimar Langnau am Albis, 02.11.2017, 10:34 Uhr
Presse-Ressort von: Brigitte Steffen Bericht 3491x gelesen
Die Mitwirkenden Schauspieler
Die Mitwirkenden Schauspieler  Bild: Markus Steffen/ Bimar

Langnau am Albis [ENA] Das Musical Annie wurde im Jahre 1977 am Broadway uraufgeführt. Die Theatergruppe von Langnau am Albis hat sich diesem preisgekröntem Stück angenommen und es 40 Jahre nach seiner Uraufführung am Broadway, in Langnau am Albis wieder zu neuem Leben erweckt.

Das Buch schrieb Thomas Meehan, die Musik Charles Strouse und die Gesangstexte Martin Charnin. Das Stück spielt im Jahre 1933 zu einer Zeit da in Amerika die Prohibition und die Armut der Menschen ein grosses Problem darstellte. In dieser Zeit lebte Annie in einem Waisenhaus in New York, sie wurde im April 1922 vor dem Waisenhaus ausgesetzt, damals war sie 2 Monate alt. Von ihren Eltern blieben ihr lediglich ein Brief und ein Medaillon. Annie träumte davon, dass ihre Eltern zu ihr in den Schlafsaal kommen würden und sie dort abholten. Die Leiterin des Waisenhauses war eine sehr unangenehme Person die ihre Sorgen in Alkohol ertränkte. Eines Tages hielt es Annie nicht mehr aus und versteckte sich in dem Wäschekorb.

Endlich in Freiheit hat sie sich mit einem Streunenden Hund befreundet, der ebenso alleine war wie sie. Annie rettete ihn sogar vor dem Zwinger indem sie einem Polizisten sagte, dass es ihr Hund sei. Sie lernte auch die Menschen kennen die auf der Strasse lebten und im Gegensatz zu ihr keine Hoffnung mehr hatten auf ein besseres Leben. Annies Freiheit war nicht von langer Dauer, denn sie wurde geschnappt und musste ins Waisenhaus zurück.

Die Sekretärin und Annie

Wieder im Waisenhaus angekommen, durfte Annie auch schon bald zum Milliardär Wallmax. Sie wurde von seiner Sekretärin ausgesucht um die Weihnachtsfeiertage bei ihm zu verbringen. Die beiden gingen erst mal Einkaufen, Annie bekam einen schönen warmen Wintermantel. Auch ihr neuer Freund durfte mit zu Wallmax. Der Herr des Hauses kam nach sechswöchiger Dienstreise nach hause und erwartete einen Jungen aus dem Waisenhaus.

Nach dem ersten Schock von Herrn Wallmax hat er sich doch mit dem Gedanken angefreundet, dass es halt kein Junge sondern ein Mädchen ist aus dem Waisenhaus. Die beiden sind, dann abends durch New York spaziert und Herr Wallmax zeigte Annie all das, was sie noch nicht kannte. Sie durfte auch das erste mal in ihrem Leben ins Kino gehen. Was ihr sehr gefallen hatte. Der Herr des Hauses gewöhnte sich sehr schnell an die Anwesenheit von Annie und wollte sie Adoptieren.

Eines der Betrüger Paaren

Annie wollte aber erst ihre Eltern finden bevor sich von einem „Fremden“ adoptiert liess. Herr Wallmax setzte alle Hebel in Bewegung, sogar das FBI setze er auf den Fall an. Annie und ihr „Vater“ gingen sogar ins Radio wo sie einen Aufruf starteten um die Eltern zu finden. Es meldeten sich 1100 Paare die angaben Annies Eltern zu sein, was aber eher an der Belohnung lag. Schlussendlich war kein einziges Paar da, die wenigstens in die engere Auswahl kamen.

Eines ´der Betrügerrpaare war sogar der Bruder der Leiterin des Waisenhauses dieser probierte Annie und somit den Barcheck zu ergattern. Zum Glück konnte der Schwindel durch die Nachforschungen des FBI´s aufgedeckt werden. Und wanderten einige Jahre in den Knast. Annie feierte mit ihren Freunden vom Waisenhaus in ihrem neuen Zuhause bei Wallmax Weihnachten. Weitere Bilder unter www.en-a.de/galerie/bilder_des_musicals_annie_-8346/

Organisiert wurde es durch Perle Produktionen aus Langnau am Albis. Regie führte Merete Amstrup zusammen mit Alex Truffer, Choreografie: Nicole Sieger. Für die Musikalische Begleitung konnte der Musikverein Langnau am Albis unter der Führung von Fabio Ryser gewonnen werden. Fünfunddreissig Laiendarsteller erfreuten das Publikum mit ihrem überaus gutem Können. Das Musical war sehr gut inszeniert, man merkte nicht dass es Laiendarsteller waren. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt aber denn die nächste Aufführung von www.perleproduktonen.ch findet erst in etwa zwei Jahren statt.

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